Die Band

Popmusik im Jazzgewand


DEEP SHADE OF BLUE, so heißt die Gruppe um den Dortmunder Schlagzeuger und Percussionisten Michael Peters. Schon die Besetzung der Gruppe ist ungewöhnlich: Schlagzeug, E-Bass und ansonsten- nur Blech. Wo früher Gitarren Orgeln und Gesang den Sound bestimmten, geben nun Tuba, Posaune und French-Horn den Ton an, immer getragen von druckvollem Schlagzeug und groovendem E-Bass. Das Musikmaterial stammt fast vollständig aus den 60er und 70er Jahren: Small Faces, Walker Brothers, The Who, Beach Boys, Beatles, aber auch 'neuere' Stücke aus dem Repertoire von Deep Purple oder etwa Elvis Costello klingen auf wundersame Weise anders und neu. Denn das ist das Konzept von DEEP SHADE OF BLUE: die alten Balladen, Evergreens und Top-Ten-Hits neu und originell arrangiert und auf blechernen Hochglanz gebracht. "Die schrägste aller Rockbesetzungen haben mit höchst origineller Handschrift ein Kapitel der Musikgeschichte umgeschrieben". (Dortmunder Rundschau). Dabei kommt der Jazz nicht zu kurz: Wenn bei "every little thing" über einem Kalypso-Groove improvisiert wird oder die gute alte Beatlesnummer "she said" zum modalen Background für den Solisten wird, Deep Purples Hardcore Rocknummer "flight of the rat" mit asiatischen Percussionsanklängen eingeläutet, oder Costello's "god give me strength" zur Spielwiese akrobatischer Soundcollagen wird, dann geht für den Zuhörer die Reise nicht zurück, sondern gradlinig nur nach vorne.

DEEP SHADE OF BLUE ist ein Klang- und Sounderlebnis der besonderen Art: irgendwie schon mal gehört und doch völlig neu!